Israels Oberster Gerichtshof bestätigte die Rechtmäßigkeit einer Schadensersatzklage gegen Luxottica: Streitpunkt war der Exklusiv-Vertrieb von Rayban-Korrektionsfassungen.

Israels größte Optik-Kette hat einen jahrelangen Rechtsstreit gegen Luxottica in letzter Instanz gewonnen. Optica Halperin wurde von Jacob Halperin gegründet und ist heute die größte Optikerkette in Israel mit über 130 Geschäften. Seit 2011 führte das Unternehmen einen Rechtsstreit mit dem Brillenhersteller Luxottica. Streitpunkt war eine Vereinbarung über den exklusiven Vertrieb der RX (Ray Ban Optical)-Kollektion durch Optica Halperin in Israel, der von Luxottica gebrochen wurde. Brillen der Rayban Optical-Kollektion waren von Luxottica auch an anderer Stelle in Israel verkauft worden, entgegen des Vertrags.

2016 bestätigte bereits ein Gerichtsurteil, dass Luxottica den Vertrag gebrochen und der Optik-Kette  Verluste und Schäden zugefügt und nicht integer gehandelt habe. Eine Schadensersatzsumme in Höhe von umgerechnet 1. Million Euro wurde vom Gericht festgelegt.

Luxottica legte daraufhin beim Obersten Gericht Berufung ein. Mitte Januar fiel das endgültige Urteil des Obersten Gerichtshofs in Israel, das bestätigte, dass Luxottica in der Tat nicht rechtmäßig gehandelt habe, den Vertrag gebrochen und Optica Halperin Schaden und Verluste in Millionenhöhe zugefügt habe. Auch die Schadensersatzsumme wurde bestätigt.

OPTIC+VISION bekam diese Information durch eine Pressemitteilung von Optica Halperin.